Training mit dem Langstock (Bo/Kun)

Disziplin

Aufmerksamkeit

Konzentration

Kobudo-2

dienstags

von 18:30-20:00 Uhr

Sporthalle 2 Mercator-Gymnasium.

Musfeldstr. 152

47053 Duisburg-Hochfeld

 Standort auf Falk.de anzeigen

 Anfahrtsbeschreibung

Kobudo

Kobudo bedeutet alte, aber auch geringe Kampfkunst. Sie entstand zur Zeit des ausgehenden Mittelalters auf Okinawa
sowie in Japan, als es der Zivilbevölkerung strengstens verboten war, konventionelle Waffen zu tragen.

Um sich dennoch gegen Übergriffe wehren zu können, wurden unterschiedlichste Gebrauchsgegenstände der Bauern,
des Handwerk und der Bettelmönche verwendet. So etablierten sich Kampfsysteme innerhalb der unterprivilegierten
Bevölkerung, jener Schicht also, die nicht der Adelskaste der Samurai oder der Kriegermönche angehörten.

Diese Kampfsysteme konnten verständlicherweise lediglich im Verborgenen geübt werden und wurden auch nur innerhalb
der jeweiligen Familien weitergegeben. Die Techniken wurden zu Bewegungssequenzen, sogenannten „Kata“, verzahnt, die allein ausgeführt einen Kampf gegen imaginäre Gegner darstellten. Einer der Vorteile lag auch darin, dass einmal eingeübte und ständig wiederholte Kata nicht vergessen wurden und deshalb keine Aufzeichnungen, die gefährlich werden konnten, nötig waren. Die Bewegungsmuster und die Techniken hatten sich ins Gehirn „eingeschrieben“.

Im Laufe der Zeit war Kobudo schließlich, neben der Selbstverteidigung ohne Waffen, Bestandteil der Ausbildung zum Kampfkunstmeister.
Darüber hinaus wird es heute ebenso von vielen Kampfsportlern verschiedener Disziplinen wie Karate, Ju Jutsu, Judo oder Aikido als geeignete Ergänzung genutzt, um durch die Motoriken mit externen, körperfremden Einsatzmitteln das Verständnis für die eigene, waffenlose Stilrichtung zu erweitern.

Ferner wird die moderne, effektive Anwendung einzelner Kobudo-Elemente wie dem Kurzstock (Policebaton), der Tonfa (Mehrzweckeinsatzstock) oder dem Sai (Rapid rotation baton) heutzutage in modifizierter Form auch bei Polizei, Justiz oder Security- bzw. Wachschutz-Unternehmen geschätzt.

Das Training beim HONSHINKAN e.V. erfolgt verbandslos nach traditionellen Aspekten.

Bokkenjutsu

Obwohl nicht Bestandteil des klassischen Kobudo, sondern zum Budo der Samurai gehörend, ist darüber hinaus auch das Bokken/Bokuto (Holzschwert) Übungsinhalt.

Trainiert wird barfuß. Als Kleidung wird ein gewöhnlicher weißer Kampfsportanzug (Gi) mit weißem oder Schwarzem Gürtel getragen.
Für ein Probe-/Schnuppertraining genügt leichte Sportbekleidung und eine kurze, formlose Ankündigung per E-Mail, damit wir die Gegenstände, an denen gerade trainiert wird, zeitgerecht zur Verfügung stellen können.

Karate

Das Karate-Training des Honshinkan e.V. ist verbandsoffen und  stilistisch dem Goju-Ryu-Stil zuzuordnen

* * * * * * *

Die jeweiligen Schwerpunkte, ob Kobudo, Bokken oder Karate, werden nach Ausbildungsbedarf gesetzt.


Goju-ryu-kanji
Kanji BOKU

Aktualisierung:
31.03.2019

Kobudo/Karate

banner
Kanji HONSHINKAN
Nordrhein-Westfalen

Mitglied im Landessportbund NRW